Global Denken, Lokal Handeln - seit 1999.
Die Klimakrise ist jetzt! Sie betrifft uns alle. Ob in Afghanistan, Ostafrika, den bolivianischen Anden oder der Pfalz – Menschen berichten von extremen Trockenperioden, sintflutartigen Niederschlägen, Hitzewellen und Wasserknappheit. Sie erleben unmittelbar, wie sich ihre Umwelt verändert und welche Herausforderungen das mit sich bringt.
Dennoch sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich, denn in unserer ungleichen Welt sind auch die Folgen der Klimakrise ungleich verteilt. Die Länder des Globalen Südens und ihre Bevölkerung tragen die Hauptlast, obwohl sie weitaus weniger zur Entstehung der Krise beigetragen haben. In den reichen Ländern des Globalen Nordens verfügen wir zudem über mehr finanzielle Ressourcen, um uns auf drohende Folgen vorzubereiten und bereits entstandene Schäden zu bewältigen. Engagierte Menschen und Initiativen im Globalen Süden wie Norden arbeiten schon lange daran, Veränderungen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene herbeizuführen. Trotzdem kommen in der deutschen Öffentlichkeit meistens nur die Aktivist*innen aus dem Globalen Norden vor.
In dem Projekt „Stimmen zur Klimakrise“ wollen wir deshalb nicht nur auf die Dringlichkeit der weltweiten Lage aufmerksam machen, sondern auch diese und andere Schieflagen ins Blickfeld rücken. In einer Social Media Kampagne konnten wir mehr über die Erfahrungen von Menschen aus Rheinland-Pfalz und dem Globalen Süden sowie über die historischen und globalen Zusammenhänge der Klimakrise lernen. Mit dem daraus entwickelten Bildungsmaterial können junge Menschen diese Perspektive vertiefen und sich aktiv mit Fragen von Klimagerechtigkeit auseinandersetzen. Mit den Klimadialogen bekommen Schüler:innen zudem die Möglichkeit, in direkten Austausch mit Aktiven im Globalen Süden zu gehen.
Es ist an der Zeit, gemeinsam für Klimagerechtigkeit einzustehen!
Klimadialoge
Das Bildungsangebot Globale Klimadialoge setzt auf Austausch über Ländergrenzen hinweg. Aufbauend auf dem Bildungsmaterial Stimmen zur Klimakrise treten Teilnehmende in einen moderierten, digitalen Dialog mit Menschen aus dem Globalen Süden, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit den Auswirkungen der Klimakrise berichten.
Bildungsmaterial
Das Bildungsmaterial vermittelt globale und historische Zusammenhänge und motiviert zum aktiven Einsatz für Klimagerechtigkeit.
Zeit zu Handeln
Es gibt viele Möglichkeiten, klimafreundlich zu handeln, klimapositiv zu wirken und zur Förderung der Klimagerechtigkeit beizutragen! Hier haben wir eine Auswahl an Handlungsmöglichkeiten und verschiedenen Bildungsmaterialien zusammengestellt. Viel Spaß beim Entdecken.
Gemeinsam in der Klimakrise
In Rheinland-Pfalz gibt es mehrere Hundert Vereine und Initiativen, die Kooperationen mit Partnern in Ländern des Globalen Südens pflegen. Einige von ihnen haben für dieses Projekt ihre Partner*innen um deren „Stimme zur Klimakrise“ gebeten. Hier haben wir Informationen zu allen Vereinen, die sich an der Kampagne beteiligt haben, zusamengestellt.
Dies ist eine Kampagne der Eine Welt-Promotorinnen in Rheinland-Pfalz:
Dr. Lucia Fuchs: Eine Welt-Fachpromotorin für Partnerschaften und globale Solidarität bei VENGAN – Zukunftsdörfer weltweit e.V.
Edda Treiber: Eine Welt-Fachpromotorin für Klimagerechtigkeit und globale Ressourcen bei der Lokalen Agenda 21 Trier e.V.
Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm in Rheinland-Pfalz wird koordiniert vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. Mit dem Programm setzen sich im Land fünf Promotor*innen für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung ein. Angestellt sind sie bei verschiedenen Trägerorganisationen. Die Promotor*innen beraten, vernetzen und geben neue Impulse für die entwicklungspolitische Inlandsarbeit.
