Rückblick: WeltBürgerFrühstück auf dem Kornmarkt am 7. Juni 2008

Bürgermeister Klaus Jensen war auch zu Gast
Das zweite Weltbürgerfrühstück auf dem Kornmarkt, für das in diesem Jahr der Lokale Agenda 21 Trier e.V. die Trägerschaft übernommen hat, war wieder ein Erfolg.
Insgesamt haben sich 24 Vereine, Verbände oder Gruppen an den Ständen präsentiert und verschiedene Produkte zum Frühstück angeboten. Zum Beispiel gab es Trinkschokolade, belegte Brötchen, Weltbürgerbrot, Kuchen, indischen Tee, Papadam, gebratene Kochbananen und Kokosbällchen. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem bolivianischen Chor.
Die Hauptattraktion war der Kaffeeparcours, den der Weltladen der AG Frieden aufgebaut hat. Hier konnte man vom Sortieren der Kaffeebohnen bis zum Rösten, Mahlen und Brühen seinen Kaffee selber herstellen. Auch Oberbürgermeister Klaus Jensen hat es probiert und die globalen Bedingungen der Kaffeeproduktion kennen gelernt.
Das Weltbürgerfrühstück wurde durch die Heinrich-Böll-Stiftung gefördert.
Es ist zudem Teil der Kampagne „Weltbürger werden in Trier“, die von InWent gGmbH aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird.
Die Kampagne soll BürgerInnen die Möglichkeit geben, sich zivilgesellschaftlich zum Thema Fairer Handel zu beteiligen oder zu informieren. Sie umfasst folgende Bestandteile:
- Weltbürgerfrühstück auf dem Kornmarkt am 7. Juni 2008
- Fairhandelsverzeichnis des Netzwerks Weltkirche im Dekanat Trier
- Eine-Welt-Kiosk, der an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen aufgestellt wird
- Fortbildung von LehrerInnen
- Markt der Möglichkeiten „Fair und Bio“ am 28. September 2008, organisiert von der evangelischen Kirchengemeinde
JB
All den ehrenamtlichen fleißigen Händen, die das Frühstück in dieser Form auf dem Kornmarkt ermöglicht haben, ein dickes Dankeschön!
Hoffentlich hat es auch ein paar Trierer BürgerInnen zum Nachdenken über ihren Konsum und ihr Einkaufsverhalten angeregt und war nicht nur ein Spaß für die InsiderInnen.
Ich hoffe, dass auch ,,die Stadt Trier", die einen städtischen Platz für eine solche Veranstaltung zur Verfügung stellt, über ihre tägliche Beschaffung nachdenkt, denn da liegt noch vieles im Argen. Denn: einmal informiert, lassen sich die Augen nicht mehr einfach zukneifen vor den Ungerechtigkeiten und der Ausbeutung von Menschen. In manchen anderen Städten funktioniert der faire Handel -- auch bei der Beschaffung -- schon ganz gut.
Susanne Andres, Föhren