Agenda Kino

"Deadly Dust" (2006/2007)- Die Dokumentation über Uranmunition von Grimmepreisträger Frieder Wagner läuft am 25. Mai 2012 im Agenda Kino

Das Agenda-Kino ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Trierer Kinoprogramms. Der Erfolg der Reihe liegt nicht nur in den besonders sorgsam ausgewählten Filmen sondern auch in den interessanten Diskussionsrunden mit ExpertInnen des jeweiligen filmischen Themas im Anschluss an die Filmvorführungen. Beides wird maßgeblich durch die jeweiligen "Filmpaten" mitgetragen, durchweg Vereine und Institutionen aus Trier und Umgebung.

Die Filme des Agenda-Kinos hinterfragen kritisch die Entwicklung unserer Gesellschaft und unsere Werte. Und sie zeigen die Probleme, die wir sonst nur aus nüchternen Nachrichtensendungen kennen, in einem ganz anderem Licht. Die sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Globalisierung, die Problematik einer multikulturellen Gesellschaft oder die Herausforderung, mit unserer Umwelt in Harmonie zu leben, sind Themen, die Denkanstösse garantieren.

 

Spielort: broadway filmtheater, Paulinstraße 18, Trier

 

Ansprechpartner: Zeljko Brkic

 

 

 

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Programm 2012

7. Mär. 2012 Die Schuld eine Frau zu sein 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): Terre des Femmes / Rechte: Broadway

Nach ihrer vom Ältestenrat beschlossenen Vergewaltigung klagt Mukhtaran Mai die Tat an und erwirkt einen über Jahre laufenden Gerichtsprozess. Durch internationale Medien publik gemacht erlangt Mukhtaran Mai großen Einfluss, den sie zum Wohl ihres Dorfes einsetzt. Schockierend und inspirierend!

 

Mi 28. Mär. 2012 Der Albaner 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): Multikulturelles Zentrum / Rechte: Broadway

Eintritt: 5 €

Arben ist jung, arm und Albaner. Statt zur Schule zu dürfen, muss er in Griechenland schwarz arbeiten, doch das Geld reicht trotzdem nicht für seine bettelarme Sippe, die in einem kleinen Bergbauerndorf in der Karstwildnis lebt. Nun braucht er 10.000 Euro: Seine heimliche Liebe Etleva ist schwanger, und ihr Clan sperrt sie ein, bis er die Mitgift auftreibt. Die will er illegal und ohne jede Sprachkenntnisse in Deutschland erarbeiten. Dort trifft er Slatko, der ihn in eine Schlepperbande einführt.

Erschreckend realistisches Drama über einen jungen Albaner, der aus guten Gründen zum Schlepper in Deutschland wird.

 

Mi 18. Apr. 2012 Jagdzeit 19:30

(muss leider verschoben werden: Termin wird noch bekannt gegeben)

Filmpatin(nen)/pate(n): Greenpeace / Rechte kommen über Broadway

Eintritt: 5 €

An Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza machen sich 37 „Idealisten“ auf eine lange und gefährliche Reise ans südliche Ende der Welt. Sie wollen die japanische Walfangflotte in der Antarktis aufspüren. Japan plant, über 1000 der friedlichen Meeressäuger im Walschutzgebiet im Südpolarmeer zu töten - unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Die getöteten Wale landen jedoch in japanischen Restaurants. Die Mannschaft der Esperanza will das verhindern.

 

Do 26. Apr. 2012 Radioactivists

Filmpatin(nen)/pate(n): Antiatomnetz  / Gäste: Julia Leser und Clarissa Seidel (Filmemacherinnen) / Rechte: Antiatomnetz

Eintritt: 5 €

Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht ein Protest, der sich vor allem  gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet. Straßenproteste galten hier bisher als seltener Anblick. Eine Ausnahme bildet lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shirōto no ran, dem „Aufstand der Amateure“. Die Aktivisten um Shirōto no ran organisierten am 10. April, knapp einen Monat nach der Katastrophe, die größte Demonstration in Japan seit den 1970er Jahren.

Der Dokumentarfilm ‘Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima’ begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergünde auf und lässt die kritischen Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.

 

 

Fr 25. Mai 2012 Deadly Dust 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): AGF / DFG-VK Trier / Gast: Frieder Wagner (Produzent) / Rechte: AG Frieden

Eintritt: 5€

Diese Dokumentation von Grimmepreisträger Frieder Wagner aus dem Jahre 2006/2007, erzählt von einem heute noch andauernden Kriegsverbrechen westlicher Militärmächte: Dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.

 

Di 5.Juni 2012 Home 19:30 Uhr

Filmpatin(nen)/pate(n):KLVB Trier, Seniorenbüro,LA21 Trier / Rechte: Broadway

Eintritt: 5€

Der Film besteht zum Großteil aus Luftaufnahmen aus verschiedenen Gebieten der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Im Schlussteil werden noch einige positive Entwicklungen gezeigt, wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils.

Nach Aussage der Macher ist es die Intention des Films, die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen zu veranschaulichen. Home soll eine Hommage an die Schönheit der Natur sein und gleichzeitig auch ihre Verletzlichkeit zeigen. Dadurch soll dem Publikum die Dringlichkeit des Umweltschutzes und die Idee der gemeinsamen Verantwortung für unsere Erde verdeutlicht werden.

 

 

Do 16. Aug. 2012 Film wird noch bekannt gegeben (Viva Mexico; Wadim; Newo Ziro)

Filmpatin(nen)/pate(n): offen / Rechte: offen 

Eintritt: wird noch bekannt gegeben

 

Do 6. Sep. 2012 Taste the Waste 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): KLVB Trier, KAB Trier-Eifel / Rechte: Broadway

Eintritt: 5 €

Wir leben in einer verschwenderischen Welt. Jeder zweiter Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot landen im Müll - meist noch bevor sie überhaupt unsere Esstische erreichen. Haben Bananen braune Stellen, Äpfel kleine Dellen oder Salate welke Blätter, werden sie in unseren allesanbietenden Supermärkten sofort aussortiert. Selbst wenn ein Joghurt das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht einmal überschritten hat, wird er weggeworfen. Doch es gibt zahlreiche Menschen auf der Welt, denen jene irrsinnige Verschwendung zuwiderläuft und die deswegen auf der Suche nach Alternativen sind.

 

Di 25. Sep. 2012 2012-Time for change

Filmpatin(nen)/pate(n): LA21 Trier / Rechte: Broadway

Eintritt: 5€

Der Bestsellerautor und Journalist Daniel Pinchbeck begibt sich auf die Suche nach einem neuen Denken, das archaische Weisheit mit moderner Wissenschaft vereint. Denn das Jahr 2012 wird keinen Zusammenbruch unserer Gesellschaft einläuten, wie apokalyptische Prophezeiungen proklamieren, sondern die Geburt einer globalen nachhaltigen Kultur: Zusammenhalt statt Wettbewerb. Das Wertschätzen von Geist und Seele wird den nutzlosen Materialismus ablösen, der unsere Welt an den Rand des Abgrunds getrieben hat. Dass das Wissen und Know-how für den Wandel im Geistigen sowie ganz pragmatisch in u. a. Städtebau, Landwirtschaft, Energieversorgung und Mobilität bereits vorhanden sind, zeigt Daniel Pinchbeck im Gespräch mit wissenschaftlichen wie spirituellen Vordenkern, Architekten, Ökonomen, Erfindern, Öko-Unternehmern, Prominenten und vielen mehr.

 

Di 23. Okt. 2012 Bread and Roses 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): KAB Trier-Eifel / Rechte: Broadway

Eintritt: 5 €

Eine illegale Einwanderin aus Mexiko arbeitet bei einer Putzkolonne in Los Angeles, die vom Arbeitgeber schamlos ausgenutzt wird. Durch Zufall lernt sie einen Gewerkschaftsfunktionär kennen, der sie und ihre Kolleginnen aufstachelt, sich nicht mit den entwürdigenden Verhältnissen abzufinden, sondern sich zu organisieren und aufzubegehren.

 

Di 6. Nov. 2012 Good Food, Bad Food 19:30

Filmpatin(nen)/pate(n): LA 21 Trier+ KLVB Trier / Rechte: Broadway

Eintritt: 5 €

Coline Serreau kehrt zu ihren dokumentarischen Wurzeln zurück und zeigt lokale Alternativen zum globalen Raubbau an Ressourcen in einer aufschlussreichen, mit Fakten überbordenden Dokumentarfilm über die Folgen industrialisierter Landschaft.

 

Mo 12. Nov. 2012 oder Do 15.Nov. 2012: Lord of war-Händler des Todes  (Film anlässlich der Aktionswoche gegen Rüstungsexporte)

Filmpatin(nen)/pate(n): AG Frieden, LA 21 Trier, Ökumenisches Netz / Rechte: Broadway

Eintritt: 5€

Der Handel mit Waffen ist ein dreckiges aber lukratives Geschäft. Und Yuri Orlov ist darin der Beste. Nach bescheidenen Anfängen in New Yorks Stadtteil Little Odessa steigt er gemeinsam mit seinem Bruder Vitali nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum mächtigsten Waffenschieber der Welt auf. Unmenschliche Diktatoren und legitime Staatsoberhäupter - Yuri versorgt sie alle. Partei ergreift er nicht, so lange die Kasse stimmt. Da heftet sich auf dem Höhepunk seiner Karriere der Interpol-Agent Jack Valentine an seine Fersen und Ehefrau Ava stellt ihn vor ein Ultimatum. Yuri will sich für die Familie entscheiden, doch seine Kunden sind ihm unangenehm treu.

 

So 25. Nov. 2012: Film wird noch bekannt gegeben (Trade; Ökonomie des Glücks)

Filmpatin(nen)/pate(n): Terre des Femmes, LA21 Trier / Rechte: offen 

Eintritt: wird noch bekannt gegeben

Programm 2011

 

 

Programm im 2. Halbjahr 2011

 

05.09.: Home 19:30 Uhr

Eintritt frei

Der Film besteht zum Großteil aus Luftaufnahmen aus verschiedenen Gebieten der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Im Schlussteil werden noch einige positive Entwicklungen gezeigt, wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils.

Nach Aussage der Macher ist es die Intention des Films, die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen zu veranschaulichen. Home soll eine Hommage an die Schönheit der Natur sein und gleichzeitig auch ihre Verletzlichkeit zeigen. Dadurch soll dem Publikum die Dringlichkeit des Umweltschutzes und die Idee der gemeinsamen Verantwortung für unsere Erde verdeutlicht werden.

(aus: www.wikipedia.de)

Filmpate: KLB Trier

26.09.: Die Karawane 19:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro

Filmpate: Flüchtlingsforum Trier

18.10.: Le Havre 19:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro

Beschreibung:

Es ist eine Katastrophe, die nicht enden will: Fast an jedem Tag schiffen sich an der nordafrikanischen Küste Flüchtlinge ein, die in kleinen, oft hoffnungslos überladenen Schaluppen das europäische Festland erreichen wollen. Keiner weiß genau, wie viele dieser verzweifelten Menschen auf dem offenen Meer ums Leben kommen. Nur die schlimmsten Desaster erregen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit, wie etwa die vor der süditalienischen Insel Lampedusa. Die Flüchtlinge haben keine Stimme und keine Lobby. Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki verleiht ihnen nun zumindest ein Gesicht, das niemand vergessen wird, der die stille Tragikomödie "Le Havre" gesehen hat. Es ist das Gesicht des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel), der aus einem mit Afrikanern vollgestopften Schiffscontainer flieht und in der französischen Küstenstadt Le Havre untertaucht. Eine Bleibe findet er beim Schuhputzer Marcel (André Wilms), der Idrissa vor den Nachstellungen eines gestrengen Inspektors (Jean-Pierre Darrousin) bewahrt. Marcels Frau Arletty (Kati Outinen) ereilt gleichzeitig eine Hiobsbotschaft: Sie ist unheilbar erkrankt, aber der Arzt tröstet sie mit den Worten, manchmal würden Wunder passieren. Worauf sie bitter erwidert: "In meiner Nachbarschaft gibt es keine Wunder." Aber manchmal in den Filmen von Aki Kaurismäki. Die Bewohner des Hafens halten alle zusammen, um dem kleinen Idrissa die Weiterreise nach London zu ermöglichen, wo seine Mutter lebt. Und am Ende zeigt selbst der Mann ein Herz, dem man das am wenigsten zugetraut hätte. "Le Havre" ist Aki Kaurismäkis erste Regiearbeit seit fünf Jahren. (…) Das zutiefst humanistische Kinomärchen zählt zu den schönsten Filmen des Jahres und verbindet den lakonischen Witz Kaurismäkis mit seiner immer leicht schräg gebürsteten Weltsicht, die der Finne diesmal ausnahmsweise an einen tagespolitischen Konflikt koppelt. Wie gesagt, ein kleines Wunder.

(aus: www.cinema.de)

Filmpate: Multikulturelles Zentrum Trier

08.11.: Brassed off 19:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro

Von einem Happy-End kann am Schluß von "Brassed Off-Mit Pauken und Trompeten“ keine Rede sein. So triumphal aber wurde selten der bittere Ausgang eines Films inszeniert. Trotzig, geschlagen und doch voller Stolz zieht die Grimley Brass Band im offenen Doppeldecker durch London- und intoniert unter dem Big Ben "Pomp and Circumstance“. Die Musiker haben soeben in der Royal Albert Hall das Finale des landesweiten Blasmusik-Wettbewerbs gewonnen und zugleich ihre Arbeit in der Zeche verloren. Unter den Klängen des viktorianischen Triumphmarsches gelang Autor und Regisseur Mark Herman eine großartige Szene, in der Verzweiflung, Ausweglosigkeit und Hoffnung so dicht beieinander liegen, daß für einen Moment spürbar wird, worin menschliche Würde besteht: nicht aufzugeben, selbst wenn es allen Grund dafür zu geben scheint. Die Grimley Brass Band (…) bildet für die musizierenden Bergleute seit jeher die identitätsstiftende Gemeinschaft und gerät während des Zusammenbruchs des Bergbaus durch Margaret Thatchers Sparpolitik schließlich zu einer Bastion des inneren wie äußeren Widerstands. Wie sagt einer der Bläser zu seiner Frau: "Dort hören uns die Leute wenigstens noch zu.

(aus: www.cinema.de)

Filmpate: KAB Trier

30.11.: Nader und Simin - Eine Trennung 19:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro

Nader (Peyman Moaadi) und seine Frau Simin (Leila Hatami) wollen sich scheiden lassen. Dazu müssen sie sich zunächst einer hochwillkürlichen Befragung durch einen Amtsleiter unterziehen - deren Verlauf im offiziellen Iran offenbar als vorbildhaft empfunden wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Simin mit ihrer Tochter das Land verlassen will, was ihr als Untreue ausgelegt wird. Nader hingegen will in der Heimat bleiben, um seinen an Alzheimer erkrankten Vater zu pflegen. Das Schicksal der Familie wird auf tragische Weise verknüpft mit einem fürchterlichen Unglück, das die aus armen Verhältnissen stammende Haushälterin Nadars ereilt. Eine Notlüge ergibt das nächste Missverständnis, am Ende bleiben nur Verlierer. Es ist eine Kunst, wie Farhadi an sich völlig harmlose Szenen symbolisch auflädt. Einmal werden etwa nur Vokabeln abgehört, aber zwischen den Zeilen fundamentale Fragen über den Besitz der Wahrheit verhandelt. Und das Schlussbild zeigt nichts weiter, als Menschen in überfüllten Gerichtskorridoren - aber im Kontext des Films enthüllt es die bittere Tragödie eines Landes, in dem nur die über Gerechtigkeit bestimmen, die im Besitz der Wahrheit sind.
(aus: www.cinema.de)


Filmpate: Terre des Femmes

Programm im 1. Halbjahr 2011

 

16.03.: Sturm 19:30

Der Spielfilm unter der Regie von Hans-Christian Schmid handelt von Hannah Maynard, einer Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Ihr gelingt es, die in Berlin lebende Bosnierin Mira zu überzeugen, im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher auszusagen. Mit der Zeit beginnt Hannah zu begreifen, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind.

Eintritt: 5 Euro


07.04.: Unser täglich Brot 19:30

Der Dokumentarfilm gibt einen Einblick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft. Nikolaus Geyrhalter zeigt Orte Europas, an denen Nahrungsmittel produziert werden und wo Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen die Funktion erfüllen, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt.

Eintritt: 5 Euro


25.04.: Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie 19:30

Joachim Tschirner zeigt in seinem Dokumentarfilm die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus, der den Anfang der nuklearen Kette markiert. Bei der Aufklärung über die bis heute herrschende Geheimhaltung und Desinformation wird der Zuschauer auf eine Reise mitgenommen, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen zu den großen Uranminen der Welt führt.

Eintritt: 5 Euro


12.05.: Water makes money 19:30

Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Die Macher Leslie Franke und Herdolor Lorenz dokumentieren die Welle der Privatisierung unserer Wasserversorgung, die sich bereits auf mindestens 69 Länder auf allen fünf Kontinenten ausgedehnt hat.

Eintritt: 5 Euro

 

24.05.: MicMacs – Uns gehört Paris! 19:30

Die Komödie unter der Regie von Jean-Pierre Jeunet behandelt das Thema Waffenhandel. Der Protagonist Bazil arbeitet in einer Videothek, bis er angeschossen wird und die Kugel in seinem Kopf stecken bleibt. Damit beginnt ein Rachefeldzug gegen das Waffenunternehmen, das die Kugeln herstellt.

Eintritt: 5 Euro


07.06.: Good Food Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft 19:30

Die französische Regisseurin Coline Serreau zeigt in ihrem Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Man begegnet faszinierenden Persönlichkeiten, die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen.

Eintritt: 5 Euro