Was ist Rio+20?
Bereits vor mehr als 20 Jahren erkannte die Menschheit die zwei größten Probleme des modernen Zeitalters: Umweltzerstörung und Armut.
Um diesen Problemen Einhalt zu gebieten, haben sich im Juni 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung Vertreter aus 178 Ländern auf eine Nachhaltige Entwicklung geeinigt. Die Umweltzerstörung soll durch die Konvention zum Schutz des Klimas und der Biodiversität verhindert werden. Die Beschlüsse der Agenda 21 geben eine Antwort auf das Armutsproblem. Mit vereinten Kräften sollen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an einer Entwicklung arbeiten, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Dies soll auf internationaler und auf lokaler Bühne stattfinden.
Im Jahre 2012 findet eine weitere UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung, Rio+20, statt. Dieses Ereignis möchten wir nutzen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Inwiefern wurden die Ziele der Agenda 21 umgesetzt? Welche Aktionen waren sinnvoll und an welchen Punkten kann man weiter anknüpfen? In einem bunten Jahresprogramm werden wir zusammen mit allen Interessierten gezielt die Themen der Weltkonferenz aufgreifen, neue Modelle besprechen oder auch kreieren.
Schließlich sind die Themen aktueller denn je: Biologischer Artenschwund und eine immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich sind noch lange nicht gelöst.
Die Landeszentrale für Umweltaufklärung erkennt die Brisanz dieser Themen und fördert somit unser Jahresprogramm "Rio+20". Dafür bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen allen Interessierten und Neugierigen viel Spaß mit unserem Programm. Wir freuen uns auf Sie!

la21-trier.de